Dagesh I Rückblick: Dagesh@Jüdisches Filmfestival Berlin Brandenburg 2024 und Dagesh Netzwerktreffen

Im Juni fand im Rahmen des Jüdischen Filmfestival Berlin Brandenburg 2024 ein Werkstattgespräch mit Filmemacher*innen des Dagesh-Netzwerks statt. Im Werkstattgesprächs wurden ausgewählte Filme und Filmausschnitte von Ido Gotlib, Alica Khaet, Sharon Ryba-Kahn und Natalia Sinelnikova präsentiert. Die Filmemacher*innen berichteten über künstlerische Höhepunkte sowie kreative Verfahrensweisen und gaben Einblicke in ihre aktuellen künstlerischen Schaffensprozesse. Daniel Laufer hat das Programm kuratiert und das Gespräch moderiert. Zum Gespräch kamen neben dem interessierten Festivalpublikum viele Dagesh-Netzwerkmitglieder. Das Format des Werkstattgesprächs wurde sehr positiv von den Zuschauer*innen aufgenommen und die Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Filmfestival Berlin Brandenburg kann hoffentlich auch in Zukunft weitergeführt werden.

Wir danken allen Beteiligten Filmschaffenden: Ido Gotlib, Alica Khaet, Sharon Ryba-Kahn und Natalia Sinelnikova sowie Daniel Laufer für das interessante Gespräch und die Einblicke in die zum Teil sehr persönlichen Filme. Unser Dank gilt auch dem Team des Jüdischen Filmfestival Berlin Brandenburg für die Einladung!

Im Anschluss an das Werkstattgespräch fand das zweite Dagesh-Netzwerktreffen 2024 statt, bei dem sich Künstler*innen des Netzwerks über ihr künstlerische Schaffen sowie aktuelle Herausforderungen austauschen und neue Kontakte knüpfen konnten.

Photo credit: © Dagesh, 2024

Mehr News

Future 500 | Retrospekt: Sommer Workshop “Has Dialogue Failed? Towards a New Concept of Interreligious Engagement”

Future 500 | Retrospekt: Sommer Workshop “Has Dialogue Failed? Towards a New Concept of Interreligious Engagement”

Der interreligiöse Dialog hat einen Großteil seiner Legitimität auf einem unhinterfragten Syllogismus aufgebaut: dass Kontakt Verständnis schafft, Verständnis Vertrauen schafft und Vertrauen schließlich Frieden hervorbringt. Diese Abfolge bricht in der Praxis zusammen. Die theologische Einordnung des Krieges in der Ukraine durch die russisch-orthodoxe Kirche, der Zusammenbruch der Dialogräume nach dem 7. Oktober und der darauf folgende Krieg im Gazastreifen sowie das Aufkommen von Antisemitismus und antimuslimischem Rassismus in ganz Europa haben offenbart, wie leicht Begegnungen mit anhaltendem Unrecht koexistieren oder diesem sogar Deckung bieten können. Rafael Tyszblat von unserer Partnerorganisation Connecting Actions erklärte: „Die zu frühe Suche nach Gemeinsamkeiten ist oft das Ergebnis mangelnder Ehrlichkeit, wenn es um Machtverhältnisse geht. Frieden lässt sich nicht allein durch gute Absichten erreichen.“ Was benötigt wird, ist kein weiteres Format, sondern die Bereitschaft zu hinterfragen, wem ein bestimmter Raum der Begegnung tatsächlich dient.

Mehr lesen
Future 500 | Call for Applications: Religion as a Weapon Violence and the Challenge  of Solidarity

Future 500 | Call for Applications: Religion as a Weapon Violence and the Challenge of Solidarity

13. – 15. Oktober 2026 | London, United Kingdom
Das erklärte Ziel von Future 500 ist es, den interreligiösen und weltanschaulichen Dialog anders anzugehen: kritischer, ehrlicher und mit größerer Relevanz für die Konflikte, die die europäischen Gesellschaften und ihre Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften prägen. Der Herbst-Workshop 2026 nimmt dieses Ziel als Ausgangspunkt.

Mehr lesen