Dialogperspektiven | Podcast Episode 32

Diese Podcast-Episode taucht in das Thema Identität ein und untersucht, wie Selbstwahrnehmung und gesellschaftliche Labels unser Sein prägen. Die Gastgeberinnen Whitney und Paulina werden von der neuen Gastgeber*in Dr. Asmae Ourkiya vom Ecofeminist Institute begleitet, um darüber zu diskutieren, wie Identität durch Faktoren wie Rasse, Geschlecht, Nationalität und Kultur geformt wird und welche Rolle Privilegien dabei spielen. Sie sprechen über Identitätsbildung, Intersektionalität und die Verantwortung, die mit dem Erkennen eigener Privilegien einhergeht.

Erforschen Sie mit uns, wie Identität und Privilegien zusammenspielen und das Leben der Menschen beeinflussen.

Jeden Monat erscheint eine neue Folge unseres Podcasts – bleiben Sie dran!

 

Intro: Carleigh Garcia | Sprecher*innen: Whitney Nosakhare, Neta-Paulina Wagner, Dr. Asmae Ourkiya | Audio-Edit: Kevin Nagel | Musik: Viktor Rosengrün ©2024 DialoguePerspectives

Foto: Olena Krasnokutska

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In dieser Folge von Global DialoguePerspectives spricht Jo Frank mit Marco Ventura – Professor für Recht und Religion an der Universität Siena und ein führender Wissenschaftler auf den Gebieten Religionsfreiheit, religiöse Diplomatie sowie der Beziehung zwischen Religion und Innovation. Ausgehend von seiner Arbeit in der Wissenschaft und in europäischen politischen Netzwerken reflektiert Ventura darüber, wie religiöse Gemeinschaften mit dem technologischen Wandel, künstlicher Intelligenz und sich wandelnden Formen der Autorität in heutigen Gesellschaften umgehen.

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Der interreligiöse Dialog hat einen Großteil seiner Legitimität auf einem unhinterfragten Syllogismus aufgebaut: dass Kontakt Verständnis schafft, Verständnis Vertrauen schafft und Vertrauen schließlich Frieden hervorbringt. Diese Abfolge bricht in der Praxis zusammen. Die theologische Einordnung des Krieges in der Ukraine durch die russisch-orthodoxe Kirche, der Zusammenbruch der Dialogräume nach dem 7. Oktober und der darauf folgende Krieg im Gazastreifen sowie das Aufkommen von Antisemitismus und antimuslimischem Rassismus in ganz Europa haben offenbart, wie leicht Begegnungen mit anhaltendem Unrecht koexistieren oder diesem sogar Deckung bieten können. Rafael Tyszblat von unserer Partnerorganisation Connecting Actions erklärte: „Die zu frühe Suche nach Gemeinsamkeiten ist oft das Ergebnis mangelnder Ehrlichkeit, wenn es um Machtverhältnisse geht. Frieden lässt sich nicht allein durch gute Absichten erreichen.“ Was benötigt wird, ist kein weiteres Format, sondern die Bereitschaft zu hinterfragen, wem ein bestimmter Raum der Begegnung tatsächlich dient.

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