Dialogperspektiven | Podcast Episode 33

In dieser Folge untersuchen wir den wachsenden Einfluss rechter, antipluralistischer Parteien auf die zentralen Machtstrukturen Europas, mit besonderem Augenmerk auf die deutsche AfD und ihre mögliche Rolle bei der Ernennung von Richtern für das Bundesverfassungsgericht. Die Gastgeber*innen Whitney, Paulina und Asmae werden von Moritz Dege unterstützt, der in unserer Anthologie „Voices of Resilience“ mitwirkte. Er bietet Experteneinblicke in die wachsende Macht der AfD und was dies für die Zukunft der Demokratie in Deutschland und darüber hinaus bedeuten könnte.

Diskutiere mit uns über die Überschneidung von politischer Macht, richterlicher Unabhängigkeit und die dringende Notwendigkeit, demokratische Institutionen zu schützen.

Jeden Monat erscheint eine neue Folge unseres Podcasts – bleiben Sie dran!

Intro: Carleigh Garcia | Sprecher*innen: Whitney Nosakhare, Neta-Paulina Wagner, Dr. Asmae Ourkiya, Moritz Dege | Audio-Edit: Gal Yaron Mayersohn | Musik: Viktor Rosengrün ©2024 DialoguePerspectives | Shownotes: Anthology

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Future 500 | Retrospekt: Sommer Workshop “Has Dialogue Failed? Towards a New Concept of Interreligious Engagement”

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Der interreligiöse Dialog hat einen Großteil seiner Legitimität auf einem unhinterfragten Syllogismus aufgebaut: dass Kontakt Verständnis schafft, Verständnis Vertrauen schafft und Vertrauen schließlich Frieden hervorbringt. Diese Abfolge bricht in der Praxis zusammen. Die theologische Einordnung des Krieges in der Ukraine durch die russisch-orthodoxe Kirche, der Zusammenbruch der Dialogräume nach dem 7. Oktober und der darauf folgende Krieg im Gazastreifen sowie das Aufkommen von Antisemitismus und antimuslimischem Rassismus in ganz Europa haben offenbart, wie leicht Begegnungen mit anhaltendem Unrecht koexistieren oder diesem sogar Deckung bieten können. Rafael Tyszblat von unserer Partnerorganisation Connecting Actions erklärte: „Die zu frühe Suche nach Gemeinsamkeiten ist oft das Ergebnis mangelnder Ehrlichkeit, wenn es um Machtverhältnisse geht. Frieden lässt sich nicht allein durch gute Absichten erreichen.“ Was benötigt wird, ist kein weiteres Format, sondern die Bereitschaft zu hinterfragen, wem ein bestimmter Raum der Begegnung tatsächlich dient.

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13. – 15. Oktober 2026 | London, United Kingdom
Das erklärte Ziel von Future 500 ist es, den interreligiösen und weltanschaulichen Dialog anders anzugehen: kritischer, ehrlicher und mit größerer Relevanz für die Konflikte, die die europäischen Gesellschaften und ihre Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften prägen. Der Herbst-Workshop 2026 nimmt dieses Ziel als Ausgangspunkt.

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