EPNA | Podcast Episode 3

Wie können wir Antisemitismus auf TikTok bekämpfen? Die Forscherin Stefania Manca vom italienischen Institut für Bildungstechnologie stellt Strategien zur Bekämpfung von Antisemitismus in sozialen Medien vor. In Zusammenarbeit mit dem Tom-Lantos-Institut in Ungarn hat sie die verschiedenen Formen von Antisemitismus in beiden Ländern untersucht und diese Erkenntnisse genutzt, um konkrete Ansätze zur Bekämpfung von Hass im Internet zu entwickeln, die sich insbesondere an ein jüngeres Publikum richten.

Freuen Sie sich auf die 3. Folge des EPNA Podcasts: United against Antisemitism. Stories from the Field. Lesen Sie hier auch die offizielle Ankündigung in englischer Version:

Addressing Antisemitic Hate on TikTok: Responses from Italy and Hungary

How can we combat antisemitism on TikTok? Researcher Stefania Manca from Italy’s Institute for Educational Technology shares strategies for tackling antisemitism on social media. In collaboration with the Tom Lantos Institute in Hungary, she has researched the different forms of antisemitism in both countries, using these insights to develop concrete approaches to fight hate online, especially targeting younger audiences.

Check out what she has to say.

Share your thoughts with us! For feedback or comments, write us.

Intro: Bethany Odd I Technical Supervision: Kevin Nagel I Audio-Edit: Gal Yaron Mayersohn I Music: Hopeful Start by John Bartmann is licensed under a CC0 1.0 Universal License I Illustration: Saskia Schlarmann I Project Lead: Jo Frank, Johanna Korneli | © 2024 DialoguePerspectives e.V. | https://against-antisemitism.eu/⁠ | insta: dialogueperspectives_epna

Mehr News

Future 500 | Retrospekt: Sommer Workshop “Has Dialogue Failed? Towards a New Concept of Interreligious Engagement”

Future 500 | Retrospekt: Sommer Workshop “Has Dialogue Failed? Towards a New Concept of Interreligious Engagement”

Der interreligiöse Dialog hat einen Großteil seiner Legitimität auf einem unhinterfragten Syllogismus aufgebaut: dass Kontakt Verständnis schafft, Verständnis Vertrauen schafft und Vertrauen schließlich Frieden hervorbringt. Diese Abfolge bricht in der Praxis zusammen. Die theologische Einordnung des Krieges in der Ukraine durch die russisch-orthodoxe Kirche, der Zusammenbruch der Dialogräume nach dem 7. Oktober und der darauf folgende Krieg im Gazastreifen sowie das Aufkommen von Antisemitismus und antimuslimischem Rassismus in ganz Europa haben offenbart, wie leicht Begegnungen mit anhaltendem Unrecht koexistieren oder diesem sogar Deckung bieten können. Rafael Tyszblat von unserer Partnerorganisation Connecting Actions erklärte: „Die zu frühe Suche nach Gemeinsamkeiten ist oft das Ergebnis mangelnder Ehrlichkeit, wenn es um Machtverhältnisse geht. Frieden lässt sich nicht allein durch gute Absichten erreichen.“ Was benötigt wird, ist kein weiteres Format, sondern die Bereitschaft zu hinterfragen, wem ein bestimmter Raum der Begegnung tatsächlich dient.

Mehr lesen
Future 500 | Call for Applications: Religion as a Weapon Violence and the Challenge  of Solidarity

Future 500 | Call for Applications: Religion as a Weapon Violence and the Challenge of Solidarity

13. – 15. Oktober 2026 | London, United Kingdom
Das erklärte Ziel von Future 500 ist es, den interreligiösen und weltanschaulichen Dialog anders anzugehen: kritischer, ehrlicher und mit größerer Relevanz für die Konflikte, die die europäischen Gesellschaften und ihre Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften prägen. Der Herbst-Workshop 2026 nimmt dieses Ziel als Ausgangspunkt.

Mehr lesen