Dialogperspektiven | Interreligiös-Weltanschaulicher Kalender 2025

Feiern Sie die europäische Pluralität mit unserem Interreligiös-Weltanschaulichen Kalender 2025! Der Kalender bietet auch in diesem Jahr einen Überblick über Feier- und Gedenktage, die die unterschiedlichen religiösen und weltanschaulichen Hintergründe unserer Teilnehmer*innen aus zehn Programmjahren widerspiegeln und auf die Vielfalt unserer europäischen Gesellschaft verweisen.

Erhältlich in Deutsch und Englisch, eine digitale Version folgt in Kürze! Bestellen Sie jetzt Ihr Exemplar per E-Mail an calisir@dialogperspektiven.de unter Angabe Ihrer Postadresse und feiern Sie mit. Wir freuen uns über eine Spende.

Wir danken unseren Teilnehmer*innen für ihre Unterstützung bei der Aktualisierung des Kalenders. Wenn Sie Kommentare oder Vorschläge für weitere Feiertage haben, zögern Sie bitte nicht, uns zu kontaktieren.

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In dieser Folge von Global DialoguePerspectives spricht Jo Frank mit Marco Ventura – Professor für Recht und Religion an der Universität Siena und ein führender Wissenschaftler auf den Gebieten Religionsfreiheit, religiöse Diplomatie sowie der Beziehung zwischen Religion und Innovation. Ausgehend von seiner Arbeit in der Wissenschaft und in europäischen politischen Netzwerken reflektiert Ventura darüber, wie religiöse Gemeinschaften mit dem technologischen Wandel, künstlicher Intelligenz und sich wandelnden Formen der Autorität in heutigen Gesellschaften umgehen.

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Der interreligiöse Dialog hat einen Großteil seiner Legitimität auf einem unhinterfragten Syllogismus aufgebaut: dass Kontakt Verständnis schafft, Verständnis Vertrauen schafft und Vertrauen schließlich Frieden hervorbringt. Diese Abfolge bricht in der Praxis zusammen. Die theologische Einordnung des Krieges in der Ukraine durch die russisch-orthodoxe Kirche, der Zusammenbruch der Dialogräume nach dem 7. Oktober und der darauf folgende Krieg im Gazastreifen sowie das Aufkommen von Antisemitismus und antimuslimischem Rassismus in ganz Europa haben offenbart, wie leicht Begegnungen mit anhaltendem Unrecht koexistieren oder diesem sogar Deckung bieten können. Rafael Tyszblat von unserer Partnerorganisation Connecting Actions erklärte: „Die zu frühe Suche nach Gemeinsamkeiten ist oft das Ergebnis mangelnder Ehrlichkeit, wenn es um Machtverhältnisse geht. Frieden lässt sich nicht allein durch gute Absichten erreichen.“ Was benötigt wird, ist kein weiteres Format, sondern die Bereitschaft zu hinterfragen, wem ein bestimmter Raum der Begegnung tatsächlich dient.

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