CPPD | Eröffnung Dynamic Memory Lab »Cycles of Decolonisation« im Goethe-Institut Madrid, Konferenz »Deconfining«

Eröffnung Dynamic Memory Lab »Cycles of Decolonisation« im Goethe-Institut Madrid

Nach ihrer ersten Eröffnung im März in Berlin wird die Ausstellung „Cycles of Decolonisation“ des Dynamic Memory Lab am 18. Juni 2025 im Goethe-Institut Madrid im Rahmen der dritten Deconfining-Konferenz „Towards pluralistic voices – On funding systems and the work on archives in European-African cultural relations“ präsentiert.

„Cycles of Decolonisation“ wird in Anwesenheit der Ko-Kuratorin Dr. Cátia Severino offiziell eröffnet. Im Rahmen der Eröffnung werden Künstlerinnen und Künstler aus neuen künstlerischen Residenzen, die in Zusammenarbeit mit spanischen Kulturforschungszentren entwickelt wurden, ihre Werke im Rahmen des Dynamic Memory Lab präsentieren und so zeitgenössische Perspektiven zum gemeinsamen Prozess des Überdenkens von Erinnerung und Kolonialität beitragen.

Im Rahmen des Konferenzprogramms wird Max Czollek, Ko-Kurator des CPPD, die CPPD als interkulturelle europäische Initiative vorstellen, die sich mit künstlerischen, zivilgesellschaftlichen und pädagogischen Ansätzen für ein pluralistisches Erinnern beschäftigt.

3. Deconfining-Konferenz „Towards Pluralistic Voices – On Funding Systems and the Work on Archives in European-African Cultural Relations“

Kultur als eine Form des kollektiven Ausdrucks und der gemeinsamen Erinnerung hat die Macht, Gemeinschaften wieder mit oft vernachlässigten oder falsch dargestellten historischen Erzählungen in Verbindung zu bringen. Die Förderung eines sinnvollen Dialogs erfordert vielfältige Stimmen und multidimensionale Perspektiven. Diese Leitprinzipien prägen die 3. Deconfining-Konferenz, die sich mit den politischen Nuancen der Entgrenzung in den afrikanisch-europäischen Kulturbeziehungen befasst und dabei den Schwerpunkt auf Finanzierungssysteme, Archivierungspraktiken und Erinnerungsarbeit legt.

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