Dagesh | Ausstellungseröffnung & Netzwerktreffen | 5.10. | Chemnitz

Dagesh-Studio on the Road – #Sukkot Edition
„Zwischen Schutz und Fragilität“ 

Ausstellungseröffnung und Künstler*innen-Netzwerktreffen5. Oktober 2025 | 18 Uhr | Chemnitz Open Space | Theaterplatz 1, 09111 ChemnitzMit Werken von: Abie Franklin, Alona Rodeh, Maja Gratzfeld, Ronny Aviram, Roy Mordechay
Kuration: Daniel LauferDagesh – Jüdische Kunst im Kontext lädt herzlich zur Ausstellungseröffnung „Zwischen Schutz und Fragilität” am 5. Oktober 2025 in Chemnitz ein.
Die Ausstellung „Zwischen Schutz und Fragilität” zeigt unter der Kuration von Daniel Laufer Werke von Künstler*innen aus dem Dagesh-Netzwerk. Sie ist Teil der Reihe Dagesh-Studio on the Road und wird in Kooperation mit den Tagen der Jüdischen Kultur Chemnitz e.V. umgesetzt.

Programm zur Eröffnung:5. Oktober 2025, 18:00 Uhr
  • Eröffnung der Ausstellung „Zwischen Schutz und Fragilität”
  • Künstler*innen-Gespräch (Moderation: Daniel Laufer)
  • Musikalische Begleitung von den Balagan Sisters
  • Anschließend Zusammenkommen und Austausch

Hinweis für Dagesh-Künstler*innen:Im Rahmen der Ausstellungseröffnung findet ein Künstler*innen-Netzwerktreffen statt. Dagesh-Netzwerkmitglieder können Reisekosten (Bahnfahrten mit 2. Klasse und eine Nacht in Chemnitz) nach Richtlinien des Bundesreisekostengesetzes erstattet werden. Die Buchung erfolgt selbständig im Voraus. Fragen bitte an info@dagesh.de mit „Chemnitz 5. Oktober” im Betreff.

Zur Ausstellung “Zwischen Schutz und Fragilität”
Sukkot, das jüdische Laubhüttenfest, erinnert an die Zerbrechlichkeit menschlicher Existenz und die Suche nach Schutz in einer unsicheren Welt. Die Sukka als provisorischer, offener und durchlässiger Bau steht symbolisch für einen paradoxen Zustand: für einen Schutz, der nie absolut ist, sondern immer temporär und prekär bleibt. Gerade in dieser temporären Natur wird ein zentraler Gedanke von Sukkot sichtbar: das Bewusstsein, dass menschliches Leben und all unsere Errungenschaften fragil sind und in einem größeren Kontext existieren.In einer Zeit globaler Krisen, gekennzeichnet durch Krieg, Flucht, Vertreibung, und Klimakatastrophe, erhalten die jahrtausendealte Symbolik und die Tradition von Sukkot eine neue aktuelle Dringlichkeit. Sie verweisen auf gesellschaftliche Realitäten wie erzwungene Migration, das Leben marginalisierter Gruppen in urbanen Räumen oder den fragilen Rückzugsort des Privaten inmitten gesellschaftspolitischer Spannungen.Die Ausstellung „Zwischen Schutz und Fragilität” greift diese zentralen Themen und Motive von Sukkot auf und präsentiert aktuelle Arbeiten von unterschiedlichen Dagesh-Künstler*innen. In ihren Werken setzen sich die Künstler*innen aus einer zeitgenössischen, mehrdimensionalen Perspektive mit Themen wie Migration, Grenzziehung, Materialität, Erinnerung und dem prekären Gleichgewicht von Sicherheit und Freiheit auseinander. Sie stellen dabei die Frage, was es heute bedeutet, Schutz zu suchen – physisch, psychisch, spirituell.
Die Ausstellung ist Teil der Reihe Dagesh-Studio on the Road und wird durch Dagesh in Kooperation mit den Tagen der Jüdischen Kultur Chemnitz e.V. umgesetzt.

 

Begleitprogramm zur Ausstellung

6. und 9. Oktober, jeweils 17:00 UhrGeführter Rundgang mit  Dagesh-Kurator Daniel Laufer durch die Ausstellung, Treffpunkt: Eingang der Sukka im Park gegenüber der Galerie

7. Oktober, 16:30 UhrKonzert und Künstlergespräch mit Alex Stolze zu seinem neuen Album Noise and Wind, Raash ve Rauch,  Sukkat Chaverim, Stadthallenpark

10. Oktober, 16 UhrLesung von Eva Lezzi aus ihrem neuen Kinderroman „Die geheime Hütte im Wald” und anschließend Musik von Masha the richman. Sukkat Chaverim, Stadthallenpark
Das gesamte Programm der Tage der jüdischen Kultur in Chemnitz (5. bis 12. Oktober 2025) findet sich hier.

Beitragsbild: © Ronny Aviram, Sabres-Zaun

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