EPNA | Jahresrückblick 2025

EPNA verbindet 170 Mitglieder aus 89 Organisationen in 23 europäischen Ländern, die sich täglich für die Bekämpfung von Antisemitismus in Europa einsetzen.

Im Jahr 2025 hat sich das Europäische Allianzprogramm auf zwanzig Projekte verdoppelt, was nicht nur die erweiterte Kapazität von EPNA widerspiegelt, sondern auch die steigende Nachfrage von Praktikern, die Ressourcen und Partnerschaften für transnationale Arbeit suchen. Dieses Wachstum deutet auf ein reifendes Ökosystem hin, in dem die Zusammenarbeit von einer Vision zur operativen Realität geworden ist. Und die Dringlichkeit, die unsere Arbeit antreibt, hat sich erheblich verstärkt.

Die Entwicklungsgeschichte der EPNA zeigt sowohl Erfolge als auch noch zu leistende Arbeit. Das Netzwerk hat sich als Plattform etabliert, auf der Fachwissen ausgetauscht, Partnerschaften geschlossen und gemeinsame Maßnahmen koordiniert werden. Es hat gezeigt, dass Fachleute aus den unterschiedlichen politischen und institutionellen Landschaften Europas trotz unterschiedlicher Kontexte effektiv zusammenarbeiten können.

Die Herausforderung für die Zukunft besteht darin, unsere Wirkung zu vergrößern: die geografische Reichweite über den derzeitigen Schwerpunkt des Netzwerks in West- und Mitteleuropa hinaus zu erweitern, die Zusammenarbeit mit jüdischen Gemeinschaften, deren Beteiligung nach wie vor von entscheidender Bedeutung ist, zu vertiefen, die Verbindungen zu staatlichen Institutionen zu stärken und gleichzeitig die Autonomie der Zivilgesellschaft zu wahren sowie finanzielle Nachhaltigkeit über die kurzfristige Projektfinanzierung hinaus aufzubauen. So wie sich der Antisemitismus weiterentwickelt, müssen sich auch die Strukturen zu seiner Bekämpfung weiterentwickeln.

 

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