EPNA | Ankündigung: Panel discussion

Panel discussion: „Antisemitism & Racism – Intersectional Approaches and Civil Society Responses“

Im Rahmen des ersten EPNA Workshops 2026 findet am 11. Februar 2026 in Barcelona eine öffentliche Paneldiskussion statt. Die Veranstaltung untersucht sowohl die Parallelen als auch die Unterschiede zwischen Antisemitismus und Rassismus und fragt, wo sich ihre zugrunde liegenden Logiken überschneiden und wo sie auseinanderlaufen. Sie fragt auch, wie diese Themen gemeinsam auf analytisch fundierte und praktisch sinnvolle Weise angegangen werden können, sowie die Chancen und Herausforderungen, die mit der Entwicklung gemeinsamer Ansätze verbunden sind, und deren Auswirkungen auf Allianzen innerhalb der Zivilgesellschaft.

Panelist*innen:
• Veronica Sartore (Yad be Yad, Germany)
• Eva Fortes (Barcelona City Council)
• Enerida Isuf (Consell Municipal del Poble Gitano, tbc)

Moderation: Victor Sorenssen (AEPJ)

 

Anmeldung hier.

Mehr News

Future 500 | Podcastfolge 3: Global DialoguePerspectives Jo Frank im Gespräch mit Marco Ventura

Future 500 | Podcastfolge 3: Global DialoguePerspectives Jo Frank im Gespräch mit Marco Ventura

In dieser Folge von Global DialoguePerspectives spricht Jo Frank mit Marco Ventura – Professor für Recht und Religion an der Universität Siena und ein führender Wissenschaftler auf den Gebieten Religionsfreiheit, religiöse Diplomatie sowie der Beziehung zwischen Religion und Innovation. Ausgehend von seiner Arbeit in der Wissenschaft und in europäischen politischen Netzwerken reflektiert Ventura darüber, wie religiöse Gemeinschaften mit dem technologischen Wandel, künstlicher Intelligenz und sich wandelnden Formen der Autorität in heutigen Gesellschaften umgehen.

Mehr lesen
Future 500 | Retrospekt: Sommer Workshop “Has Dialogue Failed? Towards a New Concept of Interreligious Engagement”

Future 500 | Retrospekt: Sommer Workshop “Has Dialogue Failed? Towards a New Concept of Interreligious Engagement”

Der interreligiöse Dialog hat einen Großteil seiner Legitimität auf einem unhinterfragten Syllogismus aufgebaut: dass Kontakt Verständnis schafft, Verständnis Vertrauen schafft und Vertrauen schließlich Frieden hervorbringt. Diese Abfolge bricht in der Praxis zusammen. Die theologische Einordnung des Krieges in der Ukraine durch die russisch-orthodoxe Kirche, der Zusammenbruch der Dialogräume nach dem 7. Oktober und der darauf folgende Krieg im Gazastreifen sowie das Aufkommen von Antisemitismus und antimuslimischem Rassismus in ganz Europa haben offenbart, wie leicht Begegnungen mit anhaltendem Unrecht koexistieren oder diesem sogar Deckung bieten können. Rafael Tyszblat von unserer Partnerorganisation Connecting Actions erklärte: „Die zu frühe Suche nach Gemeinsamkeiten ist oft das Ergebnis mangelnder Ehrlichkeit, wenn es um Machtverhältnisse geht. Frieden lässt sich nicht allein durch gute Absichten erreichen.“ Was benötigt wird, ist kein weiteres Format, sondern die Bereitschaft zu hinterfragen, wem ein bestimmter Raum der Begegnung tatsächlich dient.

Mehr lesen