CPPD | Podcastfolge 52 „ERINNERUNGSFUTUR“: Nicole Schweiß im Gespräch mit Katja Kinder & Ibou Diop

Die Folge beleuchtet das Berliner Erinnerungskonzept Kolonialismus: wie es seit 2019 in einem breiten, partizipativen Prozess von Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Kunst und Bildung entstanden ist und warum ein dezentral vernetzter Erinnerungsraum mit einem zentralen Lern- und Erinnerungsort zusammengedacht werden muss.
Ibou Diop und Katja Kinder sprechen über plurales, mehrdimensionales Erinnern zwischen Geschichte, Gegenwart und Zukunft: vom somatischen Erinnern und Community-Wissen über Widerstand und Resilienz bis hin zu politischen Hürden und der Notwendigkeit, koloniale Kontinuitäten in Bildung und Wissenschaft, Archiven und im Stadtraum sichtbar zu machen. Die Episode zeigt, dass Kolonialismus-Erinnern alle angeht, als Grundlage für Gerechtigkeit, Zugehörigkeit und eine demokratische, plurale Erinnerungskultur.

 

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Bei ERINNERUNGSFUTUR berichten Wissenschaftler*innen, Künstler*innen, Journalist*innen und Aktivist*innen über ihre Arbeiten zu und Perspektiven auf Erinnerungskulturen in Deutschland und Europa. Die Reihe ist Teil des Podcasts der DialoguePerspectives e.V.

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Sprecher*innen: Ibou Diop und Katja Kinder | Moderation: Nicole Schweiß | Musik: Lotus Ensemble; Einleitung: Hannah Blumas, Editorial team: Hannah Blumas, Nihal Çalışır; Audio-Edit: Gal Yaron Mayersohn; Film Glitch by Snowflake ©2017 Licensed under a Creative Commons Attribution-Noncommercial (3.0) license; Illustration: Rosa Viktoria Ahlers; Kurator*innen: Jo Frank, Johanna Korneli, Max Czollek | © 2026 DialoguePerspectives e.V. | http://www.cppdnetwork.com

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