Dagesh | Rückblick: Dagesh beim JFBB 2026 – Film-Screening, Werkstattgespräch und Netzwerktreffen

Rückblick: Dagesh beim Jüdischen Filmfestival Berlin-Brandenburg 2026

Film-Screening | Werkstattgespräch | Netzwerktreffen im Rahmen von JFBB Pro

Die Dagesh-Werkstatt beim Jüdischen Filmfestival Berlin-Brandenburg 2026 hat einmal mehr gezeigt: Jüdische Gegenwartskunst ist vielstimmig, vielsprachig und vielgestaltig. Diese Vielfalt braucht Räume, die sie sichtbar machen und stärken: nach außen in die Gesellschaft & nach innen als Ort der Begegnung, des Austauschs und der Solidarität.

Im Rahmen des Jüdischen Filmfestivals Berlin-Brandenburg 2026 (JFBB) war Dagesh erneut mit einem eigenen Programmformat bei JFBB Pro vertreten. Die Dagesh-Werkstatt fand am 6. Mai 2026 im Felleshus | Gemeinschaftshaus der Nordischen Botschaften in Berlin statt.

JFBB Pro richtet sich als Branchenplattform an Filmschaffende, Produzent*innen und Vertreter*innen der Filmindustrie aus Deutschland und dem internationalen Kontext. Es versteht sich als Ort des Austauschs über jüdische Themen im Film, aktuelle gesellschaftliche Debatten und neue künstlerische Perspektiven, in diesem Jahr unter dem Festivalschwerpunkt nordisch-jüdischer Perspektiven.

Die Dagesh-Werkstatt war als offener Gesprächs- und Präsentationsraum konzipiert, in dem sowohl fertige Filme als auch Projekte im Entstehungsprozess vorgestellt wurden. Im Mittelpunkt standen fünf Filmprojekte von Dagesh-Künstler*innen: Arbeiten von Irina Dzhus (ANTICON), Matan Tal (My Sister Shira), Marccela Moreno (Shemira), Ron Segal (ADAM) und Soso Dumbadze (Ein Zufall). Moderiert wurde das Werkstattgespräch von Dagesh-Kurator Daniel Laufer gemeinsam mit den Dagesh-Referentinnen Alisa Gadas, Paulina Schmid und Yana Lemberska.

Vielstimmigkeit als künstlerisches Prinzip

Die fünf präsentierten Arbeiten unterscheiden sich deutlich in Sprache, Ästhetik, Genre und thematischem Zugang. Essayfilm, Animation, dokumentarische Formen, Performance und konzeptuelle Arbeiten standen nebeneinander und eröffneten unterschiedliche Perspektiven auf Erinnerung, Identität, Migration, Körper, Sprache und Verlust. Gerade in dieser Multiperspektivität verwies das Format auf die Vielsprachigkeit und Vielstimmigkeit innerhalb des Dagesh-Netzwerks. Auch die Auseinandersetzung mit persönlichen Erfahrungen der Filmkünstler*innen in Deutschland und Europa nach dem 7. Oktober 2023 wurden in den Filmprojekten und während der Gespräche thematisiert. Dabei wurde immer wieder auf die Bedeutung von Dagesh als Netzwerk und Plattform für jüdische Künstler*innen verwiesen, die Austausch, Sichtbarkeit und Solidarität ermöglicht.

Begegnung und Austausch im Rahmen der Netzwerkarbeit

Im Anschluss trafen sich Künstler*innen und Netzwerkmitglieder zum Dagesh-Netzwerktreffen in den Räumlichkeiten der Nordischen Botschaften. Bei Kaffee und Zimtschnecken tauschten sie sich über aktuelle Projekte, zukünftige Vorhaben und jüdische Perspektiven im zeitgenössischen Film und anderen Kunstgenres aus. Das Treffen bot insbesondere jüngeren Filmschaffenden die Möglichkeit, mit etablierten Künstler*innen in Austausch zu treten und neue Verbindungen innerhalb des Netzwerks zu knüpfen.

Darüber hinaus ermöglichte der gemeinsame Besuch der offiziellen Festivaleröffnung im Potsdamer Hans-Otto-Theater Begegnungen und Gespräche zahlreicher Netzwerkmitglieder. Teilnehmende besuchten zudem weitere Veranstaltungen des JFBB-Pro-Programms, darunter Talents – Projects – Perspectives, das Einblicke in aktuelle Film- und Serienprojekte in Entwicklung und Produktion gibt und ebenfalls Arbeiten von Dagesh-Künstler*innen zeigte, unter anderem von Ido Gotlib, Shira Kela und Shoshana Simon.

Mit der Dagesh-Werkstatt und dem Netzwerktreffen setzte Dagesh seine Arbeit zur Schaffung von Sichtbarkeit, zum Austausch und zur künstlerischen Vernetzung zwischen jüdischen Künstler*innen der Gegenwartskunst erfolgreich fort. Das Format verwies erneut auf die Vielfalt künstlerischer Positionen und individueller Erzählweisen im Netzwerk und schuf einen Raum für gemeinsames Denken, Arbeiten und das Initiieren zukünftiger Zusammenarbeit.

Wir bedanken uns beim JFBB für die gute Kooperation, bei den Nordischen Botschaften für die herzliche Gastfreundschaft sowie bei allen Künstler*innen, Filmschaffenden und Interessierten für diesen wichtigen Austausch zwischen Disziplinen, Erfahrungen und Ideen.

Gerade angesichts dramatischer gesellschaftlicher Polarisierung ist die Sichtbarmachung und Stärkung jüdischer Stimmen und Positionen in der Gegenwartskunst ein wichtiges Anliegen. Dafür danken wir auch der Stiftung EVZ für die kontinuierliche Unterstützung unserer Netzwerkarbeit.

EPNA | Podcastepisode 16

Im Rahmen der EPNA-Podcast-Reihe, die die Projekte des diesjährigen European Alliance Programme (EAP) vorstellt, rücken sie weiterhin die Menschen und Ideen in den Fokus, die europaweit bedeutende Veränderungen vorantreiben.

In dieser Folge von „United Against Antisemitism“ befassen sie sich mit dem transformativen Projekt „How to talk when the world tells us to hate each other?“, das von Jolanta Lechowska-Białecka und der HaKoach Association in Polen geleitet wird. Diese Initiative geht auf die dringende Notwendigkeit eines respektvollen Dialogs in einer Zeit zunehmender Polarisierung und Hassreden in ganz Europa ein.

Durch eine Reihe öffentlicher Diskussionen, Expert*innenenrunden und eine Kunstausstellung lud das Projekt die Teilnehmer*innen dazu ein, sich auf einfühlsame Gespräche über sensible Themen wie Antisemitismus, Rassismus und den israelisch-palästinensischen Konflikt einzulassen. Jolanta gibt Einblicke in die Herausforderungen und Erfolge bei der Förderung eines konstruktiven Dialogs, die Bedeutung der Verknüpfung aktueller Themen mit einer Kultur des Gedenkens und die Kraft des gesellschaftlichen Engagements bei der Förderung von Verständnis.

 

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Intro: Bethany Odd | Moderator: Nicole Schweiß | Speaker: Jolanta Lechowska-Bialecka | Audio-Edit: Gal Yaron Mayersohn | Music: Hopeful Start by John Bartmann is licensed under a CC0 1.0 Universal License | Illustration: Saskia Schlarmann | Editing: Nihal Çalışır | Project Lead: Florian Eisheuer, Johanna Korneli, Jo Frank | © 2026 DialoguePerspectives e.V. | https://against-antisemitism.eu/⁠ | insta: dialogueperspectives_epna

Future 500 | Podcastfolge 2: Global DialoguePerspectives Jo Frank im Gespräch mit Cyril Hovorun

In der zweiten Folge spricht Jo Frank mit Cyril Hovorun, ukrainisch-orthodoxem Theologen und Wissenschaftler, über die religiöse Dimension des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine. Hovorun analysiert, wie die Russisch-Orthodoxe Kirche unter Patriarch Kirill die sogenannte „Russische Welt“-Ideologie aktiv mitgeprägt hat – eine quasi-theologische Doktrin, die russische Expansion als sakrale Mission legitimiert und die ideologische Grundlage für die Invasion der Ukraine liefert.

Nach Jahrzehnten an der Schnittstelle von Kirche, Politik und internationalem Dialog – u. a. als Forschungsstipendiat in Yale und Columbia sowie als Professor für Ekklesiologie und internationale Beziehungen am Ignatius College in Stockholm – beleuchtet Hovorun die Wurzeln religiösen Nationalismus, die Rolle ökumenischer Institutionen als stille Ermöglicher von Gewalt und die Grenzen des interreligiösen Dialogs. Seine These: Ohne die Dekonstruktion der kriegstreibenden Ideen und ohne Gerechtigkeit – analog zum Nürnberger Tribunal nach dem Zweiten Weltkrieg – wird dieser Krieg nicht wirklich enden, unabhängig von einem Waffenstillstand.

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Global DialoguePerspectives, die Podcast-Reihe von Future 500, bringt aufstrebende Denker*innen aus aller Welt zusammen, um die Ideen zu erörtern, die unsere Gesellschaften prägen, und sich mit Fragen des Vertrauens, der Zusammenarbeit und des sinnvollen Dialogs über Grenzen hinweg auseinanderzusetzen. Die Gespräche beleuchten aktuelle philosophische und technologische Entwicklungen und untersuchen deren Auswirkungen auf den Dialog, den Wiederaufbau von Beziehungen und praktische gemeinschaftsübergreifende Initiativen inmitten wachsender Spannungen in Europa und weltweit. Anhand von Expert*inneneinblicken, persönlichen Reflexionen und gemeinsamen Gesprächen erörtern wir: Wie bauen wir nachhaltige Bewegungen für den Wandel auf?

Wir laden Sie ein, sich Global DialoguePerspectives anzuhören und mitzumachen.

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Sprecher*innen: Jo Frank, Cyril Hovorun | Intro: İrem Çörekçi | Editorial Team: Nihal Çalışır | Audio-Edit: Gal Mayersohn | Illustration: Andrea Schmidt | Musik: Alex Stolze & Yael Gat – White Noise | Programmleitung: Kira Wisniewski | Projektleitung: Jo Frank, Johanna Korneli | © 2026 DialoguePerspectives e.V. | https://future500network.com

CPPD | Rückblick: Festival »Voices Rising: Memory Unsilenced«

After the Carnations – Cycles of Decolonisation and Democratic Futures

24. & 25. April 2026 | Biblioteca de Alcântara – José Dias Coelho, Lissabon

„Die Wunden der Kolonialzeit zu überwinden, bedeutet nicht, sie zu schließen oder zu beruhigen, sondern die globalen Verflechtungen sichtbar zu machen, in denen ehemals kolonisierte Gesellschaften bis heute stehen.“ (Dr. Ibou Diop)

Am 24. und 25. April 2026 veranstaltete die Coalition for Pluralistic Public Discourse (CPPD) ihr zweites Festival des Jahres in der Biblioteca de Alcântara – José Dias Coelho in Lissabon. Unter dem Titel »After the Carnations – Cycles of Decolonisation and Democratic Futures« verband der erste Tag unterschiedliche Formate: ein Podiumsgespräch, künstlerische Performances sowie die Eröffnung des Dynamic Memory Lab »Cycles of Decolonisation«. Am zweiten Festivaltag standen ein Workshop zu Implikationen der Nelkenrevolution und Praktiken des öffentlichen Erinnerns sowie der Besuch des zentralen Gedenkmarschs im Zentrum.

Podiumsgespräch “After the Carnations – Cycles of Decolonisation and Democratic Futures”

Den Auftakt bildete das Podiumsgespräch “After the Carnations – Cycles of Decolonisation and Democratic Futures”. Moderiert von Dr. Cátia Severino, brachten Dr. Iolanda Évora und Dr. Ibou Diop in dem auf portugiesisch und deutsch geführten und simultan übersetzten Gespräch Perspektiven portugiesischer und deutscher Erinnerungskultur zusammen und setzten sie in Beziehung zu einer europäischen Auseinandersetzung über den Umgang mit dem kolonialen Erbe, und was es bedeutet, wenn dabei Erinnerung nicht länger allein von Institutionen gestaltet wird, sondern von Gemeinschaften, künstlerischen Praktiken und zivilgesellschaftlichem Engagement.

Ibou Diop stellte in seinem Input das Berliner Erinnerungskonzept “Kolonialismus erinnern” vor. Das Berliner Konzept setzt Kolonialgeschichte als strukturprägenden Bestandteil deutscher und europäischer Geschichte in den Vordergrund, eng verbunden mit Völkermord und mit tiefen Spuren in der Mentalitätsgeschichte, die bis heute sichtbar sind: in Straßennamen, in musealen Sammlungen, in Schulcurricula. Inspiriert von Édouard Glissant und Achille Mbembe plädiert das Konzept für Transversalität, für das Sichtbarmachen von Verflechtungen, Querbezügen und Resonanzen zwischen verschiedenen Gewalterfahrungen, auch in ihrer Verbindung zur Geschichte des Nationalsozialismus, dessen menschenfeindliche Denktraditionen Vorläufer im Kolonialismus hatten. Erinnerung wird dabei als Praxis verstanden, als Prozess des Zuhörens, des In-Beziehung-Tretens und des Aushaltens von Widersprüchen, und nicht als abgeschlossener Akt.

Iolanda Évora führte in ihrem Input in den portugiesischen Kontext ein und zeigte, wie die Aushandlung von Staatsbürgerschaft und politischer Teilhabe in Portugal bis heute von der Mythologie einer „sanften und wohlwollenden“ Kolonisierung geprägt ist. Eine Mythologie, die sowohl die afrikanischen Unabhängigkeitskämpfe ausblendet als auch die Beiträge afrodescendenter Menschen zur portugiesischen Gesellschaft der Gegenwart. Anhand konkreter Beispiele, vom fehlenden Sklaverei-Mahnmal in Lissabon bis zum umstrittenen Park „Portugal dos Pequenitos“ in der Portugiesischen Stadt Coimbra, verdeutlichte sie, wie institutionelle Erinnerungspolitik aktiv Widerstand gegen neue Deutungen leistet. Zugleich verwies sie auf die wachsende Gegenbewegung afrodescendenter Akteur*innen, die das Wort als Form öffentlicher Intervention nutzen.

„A negação, a romantização e o esforço em perpetuar os símbolos e as práticas de memória deparam-se com narrativas e criações que não são simples contra-relatos, pois constituem-se nas margens, mas no coração da situação.”
(„Die Leugnung, die Romantisierung und der Versuch, Symbole und Erinnerungspraktiken aufrechtzuerhalten, stoßen auf Narrative und Schöpfungen, die keine bloßen Gegenerzählungen sind — sie entstehen an den Rändern, aber im Herzen der Situation.“)

Das Gespräch kreiste schließlich um eine zentrale Spannung: Symbolische Anerkennung allein reicht nicht, wenn sie nicht von einer realen Umverteilung von Stimme und Macht begleitet wird. Beide Gesprächspartner*innen machten deutlich, dass demokratisch inklusivere Zukünfte konkrete Veränderungen erfordern; in Bildung, im öffentlichen Raum und in der Frage, wer die gemeinsamen Symbole und Narrative einer Gesellschaft definiert.

Dynamic Memory Lab »Cycles of Decolonisation«

Den Abschluss des ersten Festivaltages bildete die Eröffnung des Dynamic Memory Lab »Cycles of Decolonisation«, kuratiert von Dr. Cátia Severino und André Soares.

Das DML ist das zentrale Ausstellungsformat der CPPD: Es arbeitet ortsspezifisch, reagiert auf lokale Erinnerungsbedarfe und versteht sich als prozesshaftes Format – im Unterschied zu abgeschlossenen Ausstellungsnarrativen.

Das Dynamic Memory Lab „Cycles of Decolonisation“ lädt seine Besucher*innen ein, sich mit dem Erbe des europäischen Kolonialismus und seinen heutigen Erscheinungsformen auseinander zu setzen. Die Ausstellung legt einen besonderen Schwerpunkt auf die Strukturen der Entmenschlichung, die bis heute wirksam sind. Sie versucht, die mit der Entmenschlichung verbundene Unsichtbarkeit aufzubrechen und rückt den menschlichen Aspekt in den Mittelpunkt unserer Aufmerksamkeit. Am Beispiel von Lieferfahrer*innen zeigen sie uns die heutigen Erscheinungsformen, in denen das Erbe des europäischen Kolonialismus bis in die Gegenwart fortbesteht. „Cycles of Decolonisation” veranschaulicht, wie zeitgenössische Wirtschaftssysteme koloniale Dynamiken wiederholen können, auch ohne die direkte Gewalt und territoriale Besetzung, die mit der historischen Kolonialisierung verbunden sind.

Künstlerische Positionen

Das Eröffnungsprogramm war künstlerisch dicht besetzt. Ein Chor interpretierte zentrale politische Lieder u. a. von José Afonso, José Mário Branco und Adriano Correia de Oliveira, die eng mit der portugiesischen Diktatur und der Nelkenrevolution verbunden sind.

In der szenisch-performativen Lesung „Caderno de Memórias Coloniais” (“The Notebook of Colonial Memories”) des Coletivo de Teatro da Biblioteca de Alcântara – José Dias Coelho wurden Auszüge aus dem Werk von Isabela Figueiredo interpretiert, das eine offene und schonungslose Sicht auf die Realitäten des späten portugiesischen Kolonialismus und kolonialer Gewalt in Mosambik und auf das politische Klima rund um die „Rückführung“ von hunderttausenden Menschen vor allem aus Angola und Mosambik nach Portugal. Die Lesung verband persönliche Erinnerung mit politischer Geschichte und beleuchtete die Ambivalenzen kolonialer Machtverhältnisse. Die Beiträge machten auf eindrückliche Weise Geschichte hörbar und schufen einen kollektiven Raum des Erinnerns und Widerstands. In ihrer Live-Performance “RIBBONS” im Garten der Biblioteca nähte die Künstlerin Renee van Bavel gesammelte Gedenkschleifen aus internationalen Erinnerungsorten zu einem fortlaufenden, kollektiven Kunstwerk zusammen. Die Arbeit verbindet unterschiedliche Geschichten, Perspektiven und Formen des Gedenkens zu einer gemeinsamen, transnationalen Erzählung. Als offene und wachsende Praxis lädt RIBBONS dazu ein, über Erinnerung, Gegenwart und die Möglichkeiten von Zusammenhalt und Frieden nachzudenken.

Die Eröffnungsveranstaltung stieß auf großes Interesse; über 100 Besucher*innen nahmen teil. Nach Stationen in Berlin und Madrid wird das DML »Cycles of Decolonisation« bis zum September 2026 in der Biblioteca de Alcântara – José Dias Coelho zu sehen sein.

Workshop & Führung

Der zweite Festivaltag startete mit dem Workshop “The Missing D – From Utopia to Denial”, durchgeführt von Dr. Cátia Severino und André Soares, und mündete in einen gemeinsamen Besuch des zentralen Gedenkmarschs durch Lissabon.

Ausgangspunkt des Workshops war die Frage nach dem „fehlenden D“. Die Nelkenrevolution, mit der 1974 das Ende der faschistischen Diktatur des „Estado Novo“ eingeleitet wurde, war programmatisch auf drei Ziele ausgerichtet: Demokratisieren, Entwickeln, Dekolonisieren (Democratizar, Desenvolver, Descolonizar). Während die politische Demokratisierung vollzogen wurde, blieb das dritte D unvollendet. Dekolonisierung wurde vorwiegend als militärisch-politischer Prozess behandelt, nicht jedoch als Transformation von Erinnerung und gesellschaftlichen Strukturen. Diese Leerstelle prägt die portugiesische Erinnerungskultur bis heute: Die öffentliche Erzählung blieb lange auf die retornados, die zurückgekehrten Kolonist*innen, fokussiert, während koloniale Gewalt in Schulcurricula und öffentlichem Raum weitgehend unsichtbar blieb. Der Workshop zeigte zudem, wie koloniale Strukturen sich in der Gegenwart fortschreiben, etwa im Konzept des racial capitalism, bei dem Ausbeutung ihre Form verändert, aber nicht verschwindet, und verwies damit auch auf die zentralen Motivel der DML Ausstellung “Cycles of Decolonisation”.

Die anschließenden Diskussionen und der Besuch des Gedenkmarschs verwiesen eindrücklich auf die Spezifika dessen, was den 25. April im europäischen Vergleich besonders macht: Der Marsch als lebendige, verkörperte Erinnerungspraxis, als eine Fortsetzung der Revolution durch kollektive Präsenz im öffentlichen Raum. Er ist zugleich gesamtgesellschaftliches Ereignis und Ort der Aushandlung: Unterschiedliche Gruppen beanspruchen den Tag auf je eigene Weise und bringen konkurrierende Narrative darüber mit, was die Revolution war und was sie bis heute einfordert. Diese Pluralität wird nicht als Bedrohung des Gedenkens verstanden, sondern als sein lebendiger Ausdruck, ein Modell, das sich von stärker institutionalisierten oder polarisierten Gedenkformaten in anderen europäischen Kontexten deutlich unterscheidet.

Dagesh | Open Call Dagesh-Studio on the Road #SukkotEdition 2026

„Der Himmel als Decke | The Sky as a Roof“

Jüdisches Kulturmuseum Veitshöchheim
Eröffnung: 26. September 2026; Laufzeit: 25. September bis 2. Oktober 2026
Kuration: Johanna Weiß & Daniel Laufer

Zur Mitwirkung an der Ausstellung „Der Himmel als Decke | The Sky as a Roof“ möchten wir alle Dagesh-Künstler*innen herzlich einladen. Die Ausstellung ist Teil der bundesweiten Reihe Dagesh-Studio on the Road, die zeitgenössische jüdische Positionen in der Gegenwartskunst sichtbar macht. Nach der Purim Edition im März in Dresden setzen wir die Reihe im September 2026 mit der Dagesh-Studio on the Road #SukkotEdition 2026 in Veitshöchheim fort.

Vom 26. September bis 2. Oktober 2026 werden wir das Jüdische Kulturmuseum Veitshöchheim sowie die Sukka im historischen Synagogenhof des Museums bespielen und einen Raum schaffen, in dem Tradition und zeitgenössische Kunst aufeinandertreffen. Die Eröffnung der Ausstellung findet am 26. September 2026 statt.

Die Ausstellung „Der Himmel als Decke | The Sky as a Roof“ nimmt das jüdische Fest Sukkot zum Ausgangspunkt für eine künstlerische Auseinandersetzung mit Fragilität, Schutz und Gemeinschaft in einer krisenhaften Gegenwart. Sukkot erinnert an die Zeit des Wanderns und Wohnens in provisorischen Hütten während des Auszugs aus Ägypten. Die Sukka verkörpert einen prekären Schutzraum, der keine Sicherheit garantiert, aber eine Form des Innehaltens, der Offenheit und des Zusammenseins ermöglicht.

Gerade heute, im Angesicht von Krieg, Flucht, ökologischen Krisen, politischer Unsicherheit, gesellschaftlicher Polarisierung und zunehmender sozialer Vereinzelung, gewinnt die Symbolik der Sukka neue Aktualität. Sie steht für temporäre Schutzräume, wie sie Geflüchtete, marginalisierte Gruppen oder Menschen in instabilen Lebensverhältnissen aufsuchen oder improvisieren müssen. Dabei stellt die Sukka nicht nur architektonisch, sondern auch sozial eine grundlegende Frage: Was bedeutet Schutz, wenn er nicht dauerhaft sein kann? Und was bedeutet Gemeinschaft unter fragilen Bedingungen?

Anlässlich der Ausstellung wird eine Sukka aufgebaut, die zugleich traditionell und kreativ gestaltet ist. Als fragile Struktur ist sie durchlässig für die Elemente, weit entfernt von der Beständigkeit eines stabilen Gebäudes. Gerade in dieser Temporalität wird ein zentraler Gedanke von Sukkot sichtbar: das Bewusstsein, dass menschliches Leben und all unsere Errungenschaften zerbrechlich sind und in einem größeren Kontext existieren. Diese Fragilität lädt uns ein, die Vergänglichkeit anzuerkennen, uns mit dem Moment zu verbinden und den Wert von Einfachheit und Verbundenheit neu zu entdecken.

Die Geste der Einladung, des Teilens und des provisorischen Zusammenkommens bildet das Zentrum der Ausstellung und verweist auf die Idee von Gemeinschaft als widerständiger Praxis: „Der Himmel als Decke“ begreift die Sukka als Raum der Begegnung, an dem Tradition und zeitgenössische künstlerische Positionen aufeinandertreffen, als Ort des Zuhörens, der Gemeinschaft und der Reflexion.

 

Für die Gestaltung der Ausstellung und des Eröffnungsprogramms laden wir Dagesh-Künstler*innen ein, Vorschläge für Beiträge einzureichen. Eure künstlerischen Arbeiten sollen den Dialog zwischen Tradition und moderner künstlerischer Praxis widerspiegeln und sich mit Themen von Fragilität, Vergänglichkeit, temporärem Schutz in unsicheren Zeiten oder Formen von Sicherheit durch das Zusammenkommen in der Sukka und Gemeinschaft auseinandersetzen. Gerne können eure Arbeiten jüdische Perspektiven im ländlichen Raum thematisieren.

Eingereicht werden können fertige Arbeiten oder Projektskizzen in Form von Flachware, Kleinskulpturen oder Sound- und Videoarbeiten, Performance-Formate, Essays oder Gedichten.

>>> Mehr Informationen zur Bewerbung

Bewerbungsfrist: 30. Mai 2026

Future 500 | Podcastfolge 1: Global DialoguePerspectives „Panel discussion: Voices Rising: Rebuilding Bridges. Dialogue, Trust and Solidarity Post-October 7th”

In der ersten Folge  der Future 500 Podcastreihe „Global DialoguePerspectives“ blicken wir auf den Future 500 -Frühjahrsworkshop 2026 in Brüssel zurück und teilen Erkenntnisse aus der Podiumsdiskussion „Voices Rising: Rebuilding Bridges. Dialogue, Trust and Solidarity Post-7 October“ mit Camila Piastro, Barbara von Freytag, Furkan Yüksel und Achim Rettinger, moderiert von Igor Mitchnik (16. März 2026 | Brüssel).

Nach Krisen und kollektiven Traumata ist die Wiederherstellung des Dialogs sowohl dringend als auch komplex. Dieses Gespräch untersucht, wie Vertrauen und Solidarität in Gemeinschaften gestärkt werden können, die mit Polarisierung und Unsicherheit konfrontiert sind. Die Podiumsdiskussion beleuchtet die Rolle von KI-gestützter Kommunikation, Online-Plattformen und traditionellen Medien bei der Gestaltung von Narrativen, der Beeinflussung des öffentlichen Diskurses und der Wirkung auf interreligiöse Beziehungen – dabei stützt sie sich auf praktische Erfahrungen in diesen Bereichen.

 

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Global DialoguePerspectives, die Podcast-Reihe von Future 500, bringt aufstrebende Denker*innen aus aller Welt zusammen, um die Ideen zu erörtern, die unsere Gesellschaften prägen, und sich mit Fragen des Vertrauens, der Zusammenarbeit und des sinnvollen Dialogs über Grenzen hinweg auseinanderzusetzen. Die Gespräche beleuchten aktuelle philosophische und technologische Entwicklungen und untersuchen deren Auswirkungen auf den Dialog, den Wiederaufbau von Beziehungen und praktische gemeinschaftsübergreifende Initiativen inmitten wachsender Spannungen in Europa und weltweit. Anhand von Expert*inneneinblicken, persönlichen Reflexionen und gemeinsamen Gesprächen erörtern wir: Wie bauen wir nachhaltige Bewegungen für den Wandel auf?

 

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Sprecher*innen: Camila Piastro, Barbara von Freytag, Furkan Yüksel, Achim Rettinger | Moderator: Igor Mitchnik | Intro: İrem Çörekçi | Editorial Team: Nihal Çalışır | Audio-Edit: Gal Mayersohn | Illustration: Andrea Schmidt | Musik: Alex Stolze & Yael Gat – White Noise | Programmleitung: Kira Wisniewski | Projektleitung: Jo Frank, Johanna Korneli | © 2026 DialoguePerspectives e.V. | https://future500network.com

Future 500 | Call for Applications – Summer Workshop 2026

Der interreligiöse und weltanschauliche Dialog ist eines der etabliertesten Instrumente der Friedensförderung und des sozialen Zusammenhalts in Europa. Dennoch gibt es überraschend wenig Belege für seine Wirksamkeit. Begegnungen finden statt. Die Repräsentation ist gesichert. Doch nachhaltige Zusammenarbeit, gemeinsames bürgerschaftliches Handeln und dauerhafte Veränderungen in der Konfliktdynamik sind nach wie vor selten.

Jüngste Krisen haben schwierige Fragen hinsichtlich der Widerstandsfähigkeit von Dialoginitiativen in ganz Europa aufgeworfen: die theologische Legitimierung des Krieges gegen die Ukraine durch die russisch-orthodoxe Kirche, der Bruch im jüdisch-muslimischen Dialog nach dem 7. Oktober und dem Krieg im Gazastreifen sowie der zunehmende Antisemitismus und antimuslimischer Rassismus trotz jahrzehntelanger interreligiöser Dialogprogramme.

Die unbequeme Frage, die dieser Workshop aufwirft, lautet nicht, wie man Dialogformate verbessern kann – sondern ob das Konzept des Dialogs selbst Teil des Problems geworden ist. Die meisten aktuellen Dialogpraktiken beruhen auf Annahmen, die selten hinterfragt werden: dass Begegnung Vorurteile abbaut, dass unter doktrinären Unterschieden eine gemeinsame Menschlichkeit zutage treten kann und dass Religionsgemeinschaften kohärente Partner sind, die in der Lage sind, mit einer Stimme zu sprechen. Diese Annahmen verdienen eine genaue Prüfung. Sie sind möglicherweise nicht nur empirisch fragil – sie könnten auch aktiv die Machtasymmetrien, die interne Heterogenität und die tatsächlichen Interessenkonflikte verschleiern, für deren Bewältigung strukturierte interreligiöse Räume nie konzipiert wurden.

 

Der Workshop wendet sich daher von der Methodik ab, um grundlegendere Fragen zu stellen:

  • Welche Menschenbilder bilden die Grundlage für den Dialog?
  • Wie verstehen religiöse Traditionen Verantwortung, Würde, Konflikt und Verschiedenheit?
  • Und sind diese Denkansätze angesichts der heutigen Polarisierung und Fragmentierung noch angemessen?

Eine weitere Herausforderung ergibt sich aus transhumanistischen Entwicklungen wie kognitiver Leistungssteigerung, digitaler Identität, der Verschmelzung von Mensch und KI sowie der technologischen Infragestellung von Endlichkeit und Körperlichkeit. Diese Entwicklungen verändern bereits jetzt, was es bedeutet, in einer Gemeinschaft Mensch zu sein. Und damit auch die Frage, wer der Dialogpartner eigentlich ist.

Durch die Einbeziehung von Perspektiven aus der Konfliktforschung betrachtet der Workshop den Dialog nicht als Harmonieprojekt, sondern als ernsthafte Form der Konfliktbearbeitung. Er fragt, was der Dialog realistisch erreichen kann, wo seine strukturellen Grenzen liegen und welche normativen Grundlagen für einen Rahmen notwendig sind, der Spannungen nicht ausweicht, sondern sie als den eigentlichen Ort demokratischer Arbeit behandelt.

Das Ziel ist nicht Kritik um der Kritik willen, sondern die Neugestaltung: die Entwicklung eines Dialogkonzepts, das anthropologisch fundiert, konfliktbewusst, transhumanistisch kompetent und ehrlich in Bezug auf die Grenzen des Dialogs ist. Der Workshop wird mehrere wichtige europäische Akteure im Bereich des interreligiösen und weltanschaulichen Dialogs sowie Vertreter bedeutender europäischer Dialoginitiativen zusammenbringen. Ihre praktischen Erfahrungen werden als Ausgangspunkt dienen, um diese grundlegenden Fragen aus der Perspektive der dialogischen Praxis zu erörtern.

Format

In einer Kombination aus Workshops, interaktiven Sitzungen und dem Austausch mit Expert*innen werden die Teilnehmer*innen die Herausforderungen und Möglichkeiten der zeitgenössischen Dialogpraxis erkunden. Ein besonderer Schwerpunkt des Programms liegt auf der Auseinandersetzung mit Konflikten, der kritischen Reflexion bestehender Dialogansätze und der Entwicklung neuer Perspektiven für den interreligiösen und weltanschaulichen Dialog.

>>> Hier bis 10. Mai bewerben

PDF Call for Applications here.

 

CPPD | Podcastfolge 52 „ERINNERUNGSFUTUR“: Nicole Schweiß im Gespräch mit Katja Kinder & Ibou Diop

Die Folge beleuchtet das Berliner Erinnerungskonzept Kolonialismus: wie es seit 2019 in einem breiten, partizipativen Prozess von Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Kunst und Bildung entstanden ist und warum ein dezentral vernetzter Erinnerungsraum mit einem zentralen Lern- und Erinnerungsort zusammengedacht werden muss.
Ibou Diop und Katja Kinder sprechen über plurales, mehrdimensionales Erinnern zwischen Geschichte, Gegenwart und Zukunft: vom somatischen Erinnern und Community-Wissen über Widerstand und Resilienz bis hin zu politischen Hürden und der Notwendigkeit, koloniale Kontinuitäten in Bildung und Wissenschaft, Archiven und im Stadtraum sichtbar zu machen. Die Episode zeigt, dass Kolonialismus-Erinnern alle angeht, als Grundlage für Gerechtigkeit, Zugehörigkeit und eine demokratische, plurale Erinnerungskultur.

 

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Bei ERINNERUNGSFUTUR berichten Wissenschaftler*innen, Künstler*innen, Journalist*innen und Aktivist*innen über ihre Arbeiten zu und Perspektiven auf Erinnerungskulturen in Deutschland und Europa. Die Reihe ist Teil des Podcasts der DialoguePerspectives e.V.

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Sprecher*innen: Ibou Diop und Katja Kinder | Moderation: Nicole Schweiß | Musik: Lotus Ensemble; Einleitung: Hannah Blumas, Editorial team: Hannah Blumas, Nihal Çalışır; Audio-Edit: Gal Yaron Mayersohn; Film Glitch by Snowflake ©2017 Licensed under a Creative Commons Attribution-Noncommercial (3.0) license; Illustration: Rosa Viktoria Ahlers; Kurator*innen: Jo Frank, Johanna Korneli, Max Czollek | © 2026 DialoguePerspectives e.V. | http://www.cppdnetwork.com

EPNA | Podcast Episode 15

In dieser von Nicole Schweiß moderierten Folge spricht sie mit Eszter Susán vom Tom-Lantos-Institut über deren Projekt „Walk the Talk“ – eine Initiative, die einen interaktiven Rundgang durch das historische jüdische Viertel von Budapest entwickelt hat, bei dem Elemente der Theaterpädagogik mit einem Audiowalk kombiniert werden, der im Jahr 1944 spielt. Das Projekt konfrontiert die Teilnehmer*innen nicht nur mit einer schwierigen Vergangenheit, sondern ermöglicht es ihnen auch, die Auswirkungen von Antisemitismus zu verstehen und zu erkunden, wie Widerstand und Solidarität eingesetzt werden können, um dem entgegenzuwirken.

In den kommenden Wochen werden alle EAP-Projekte hier vorgestellt und in dieser Podcast-Reihe behandelt, wobei Einblicke in ihre Ideen, Herausforderungen und Visionen für eine inklusivere Zukunft vermittelt werden.

 

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Intro: Bethany Odd | Moderator: Nicole Schweiß | Speaker: Eszter Susán | Audio-Edit: Gal Yaron Mayersohn | Music: Hopeful Start by John Bartmann is licensed under a CC0 1.0 Universal License | Illustration: Saskia Schlarmann | Editing: Nihal Çalışır | Project Lead: Jo Frank, Johanna Korneli | © 2026 DialoguePerspectives e.V. | https://against-antisemitism.eu/⁠ | Insta: dialogueperspectives_epna

Dagesh | Ankündigung: Dagesh beim Jüdischen Filmfestival Berlin-Brandenburg (JFBB) 2026

Am 6. Mai 2026 lädt Dagesh um 13 Uhr zu einem Werkstattgespräch mit Filmschaffenden aus unserem Netzwerk im Rahmen des Jüdischen Filmfestival Berlin-Brandenburg (JFBB) ein. Anlässlich des Branchentags JFBB Pro werden fertige Filme sowie Projekte im Prozess gezeigt und mit den Filmkünstler*innen diskutiert. Präsentiert werden u. a. Arbeiten von Irina Dzhus (ANTICON), Matan Tal (My Sister Shira), Marcella Moreno (Shemira), Ron Segal (ADAM) und Soso Dumbadze (Ein Zufall).Im Anschluss an die Veranstaltung findet das nächste Dagesh Netzwerktreffen statt, bei dem der kreative Austausch mit den Künstler*innen fortgesetzt werden kann. Weitere Informationen zum Festival, Programm und Anmeldung folgen hier.