Dialogperspektiven I Interreligiös-weltanschaulicher Kalender 2024

Feiern Sie die religiös-weltanschauliche Diversität Europas mit unserem interreligiös-weltanschaulichen Kalender 2024! Der Kalender bietet einen Überblick über Feiertage und Gedenktage der unterschiedlichen religiösen und weltanschaulichen Traditionen unserer Teilnehmer*innen aus neun Programmjahren und verweist damit auf die Pluralität unserer europäischen Gesellschaft.

Erhältlich in Englisch und Deutsch, eine digitale Version folgt in Kürze! Bestellen Sie jetzt Ihr Exemplar.

Wir danken unseren Alumni*ae für die Unterstützung bei der Aktualisierung unseres Kalenders. Für Kommentare oder Vorschläge zu Ergänzungen kontaktieren Sie uns gerne.

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Future 500 | Retrospekt: Sommer Workshop “Has Dialogue Failed? Towards a New Concept of Interreligious Engagement”

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Der interreligiöse Dialog hat einen Großteil seiner Legitimität auf einem unhinterfragten Syllogismus aufgebaut: dass Kontakt Verständnis schafft, Verständnis Vertrauen schafft und Vertrauen schließlich Frieden hervorbringt. Diese Abfolge bricht in der Praxis zusammen. Die theologische Einordnung des Krieges in der Ukraine durch die russisch-orthodoxe Kirche, der Zusammenbruch der Dialogräume nach dem 7. Oktober und der darauf folgende Krieg im Gazastreifen sowie das Aufkommen von Antisemitismus und antimuslimischem Rassismus in ganz Europa haben offenbart, wie leicht Begegnungen mit anhaltendem Unrecht koexistieren oder diesem sogar Deckung bieten können. Rafael Tyszblat von unserer Partnerorganisation Connecting Actions erklärte: „Die zu frühe Suche nach Gemeinsamkeiten ist oft das Ergebnis mangelnder Ehrlichkeit, wenn es um Machtverhältnisse geht. Frieden lässt sich nicht allein durch gute Absichten erreichen.“ Was benötigt wird, ist kein weiteres Format, sondern die Bereitschaft zu hinterfragen, wem ein bestimmter Raum der Begegnung tatsächlich dient.

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13. – 15. Oktober 2026 | London, United Kingdom
Das erklärte Ziel von Future 500 ist es, den interreligiösen und weltanschaulichen Dialog anders anzugehen: kritischer, ehrlicher und mit größerer Relevanz für die Konflikte, die die europäischen Gesellschaften und ihre Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften prägen. Der Herbst-Workshop 2026 nimmt dieses Ziel als Ausgangspunkt.

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