Dialogperspektiven I Auftakttreffen: Jüdisch-muslimische Solidarität

Am 10. und 11. Dezember fand die wegweisende Auftaktveranstaltung „Jüdisch-Muslimische Solidarität: Ein Aktionsprogramm zur Bekämpfung von Vorurteilen und Diskriminierung“ statt, bei der Vertreter*innen von über 20 Institutionen zusammenkamen. Die von Neta-Paulina Wagner (Dialogperspektiven) und Vatan Ukaj (Wertansich(t)) moderierte Veranstaltung ermöglichte einen offenen und inklusiven Austausch, förderte die Vernetzung und unterstützte die gemeinsame Entwicklung eines nachhaltigen Aktionsprogramms zur Bekämpfung von Vorurteilen und Diskriminierung. Gerade in diesen herausfordernden Zeiten war es wichtig, Räume für Begegnungen zu schaffen. Gemeinsam reflektierten die Teilnehmer*innen über aktuelle Herausforderungen im jüdisch-muslimischen Dialog, formulierten Ziele und erarbeiteten mögliche Handlungsstrategien. Über zwei Tage hinweg wurden nicht nur Impulse für Kooperationen und konkrete Projekte gesetzt, sondern auch Raum für persönliche Begegnungen und solidarisches Handeln geschaffen.

Neben der Entwicklung von Ideen für konkrete Projekte, die durch Micro-Grants ermöglicht oder bezuschusst werden sollen, reichten die diskutierten Ansätze von einem potenziellen jüdisch-muslimischen Dachverband für den deutschsprachigen Raum über ein interreligiöses Buddies-Programm bis hin zu einem Buchprojekt über jüdisch-muslimische Lebensrealitäten. Mit dem klaren Ziel, nicht nur den Dialog zu fördern, sondern auch tatsächliche Handlungsräume zu schaffen, möchten wir fünf Micro-Grants vergeben. Diese sollen dazu dienen, bi- und multilaterale Projekte zu ermöglichen, die die Partner*innen gemeinsam entwickeln. Mit dieser Initiative setzen wir konkrete Anreize für die weitere Arbeit, fördern das gemeinsame Handeln und stärken aktiv das Solidaritätsgefühl in unserer Gesellschaft.

Die Veranstaltung fand in Kooperation mit der Allianz Foundation statt.

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